Vom Ebro – Delta nach Benicassim – Schwimmen ja, aber nicht auf der Straße!

3. Dezember 2019

Nach einer ruhigen Nacht ohne Sturm und Regen stellte sich dem Team BonnyMobil die Frage, was tun? Eigentlich war der Plan, zwei oder drei Tage hier im Delta zu verbringen und dann ganz gemütlich weiter an der Küste entlang zu fahren. Obwohl diese Nacht trocken und windstill war, versprach der Himmel über dem Delta nichts gutes. Auch die Wetterprognosen sahen nicht gerade rosig aus.

Auch meine neuen Camperfreunde Michael und Ulrike machten sich bereits bereit zur Weiterfahrt. Michael stellte fest, das es in Murcia wesentlich freundlicher sei und dort wollten sie nun hin.

Das Team BonnyMobil brauchte noch Zeit und Kaffee, um eine Entscheidung zu fällen. Erst einmal war ein Bonny – Spaziergang angesagt. Danach die obligatorische Kaffee – Zeremonie und dann… gab es immer noch keine Idee, wie es weiter gehen könnte.

Die weitere Vorgehensweise bestimmte dann Frau Google. Bei der Befragung, wie denn nun das Wetter wird, empfahl sie uns durch die Blume, uns ganz schnell vom Acker zu machen. Das taten wir dann auch. Wohin es gehen sollte… erst einmal zum örtlichen China Shop.

Mit ein paar Tränchen im Auge … nicht vom Sturm oder Regen, sondern vor Rührung… machten wir uns auf und verließen das Delta. Schade… aber ein Team muss tun, was ein Team tun muss! Und wir kommen ja wieder.

Den Besuch beim Chinesen hätten wir uns sparen können, denn auch hier gab es nicht, was wir wollten.

Also weiter. Wohin… Keine Ahnung. Ich bekam von einer Camperin den Tipp, unbedingt nach Riumar zu fahren. Das war ganz in der Nähe. Dort könnte man außerhalb der Saison… also jetzt… direkt an der Strandpromenade stehen und dort übernachten. Aber auch hier versprach uns Frau Google eine ziemlich feuchte Nacht. Genauso in Vinaros, was auch auf der Team BonnyMobil – To – Do – Liste steht. Leider keinen Cafe im Cafe Mozart für das Kaffeesüchtige Teammitglied.

Also erst mal weiter immer an der Küste entlang. Verfahren kann man sich da schon mal nicht. Solange das Wasser auf der linken Seite ist, ist alles im grünen Bereich!

Durch unser Trödeln am Vormittag war es mittlerweile schon Nachmittag geworden. So langsam sollten wir uns auf der Suche nach einem Schlafplatz machen. Mal kurz die Lieblings – Gute – Nacht – App befragt… und ja .. es gab eine Menge Stellplätze in der Nähe.

Auf den in Peniscola fuhren wir gerade darauf zu. Ups… Besetzt. Selbst ein Smart hätte hier keine Chance mehr gehabt… Also weiter…

Völlig in Gedanken ist das schusselige Teammitglied dann falsch abgebogen und konnte nicht gleich wenden. Also weiter… eine unbefestigte Straße… Ok, warum nicht…. ist eh die einzige Möglichkeit. Und dann sahen wir ihn. Den ultimativen Schlafplatz auf den Klippen. Supergenial und genau das richtige für das Team BonnyMobil. Wirklich 100 % unser Geschmack. Ein paar Van´s aus aller Welt… sogar einer aus Australien … standen schon hier. Hier wollten wir bleiben. So schön… Aber leider war das feige zweibeinige Teammitglied nicht mutig genug, hier Sturm und Wetter zu trotzen. Obwohl ich wirklich gerne geblieben wäre. Diese Ecke ist wirklich Traumhaft und garantiert kommen wir bei besserem Wetter im nächsten Winter wieder!

Schweren Herzens zogen wir weiter, auf der Suche nach einem sicheren Camperhafen. Auch der nächste und übernächste Stellplatz hatte keine winzige Ecke für das arme BonnyMobil frei. Erst bei dem dritten Versuch klappte es. Zuerst sah es so aus, das auch hier Wohnmobil an Wohnmobil stand. Mittlerweile fing es auch leicht an zu regnen und es war schon sehr dunkel. Das BonnyMobil mag nicht gerne im Dunkeln reisen. Es hat ein bisschen Angst. Bei genauerem Hinsehen gab es in der letzten Ecke dann doch noch ein winziges Plätzchen in dem das BonnyMobil sich reinquetschen konnte. Ich habe sogar den Verdacht, das sich das BonnyMobil extra ein bisschen schmaler gemacht hat, um nicht weiter suchen zu müssen. Super… hier konnten wir trocken und geschützt der Natur trotzen.

Von wegen Trocken! Schon in der Nacht bemerkte ich, das des BonnyMobil´s Oberlicht alles andere als Dicht war. Ich trage es dem BonnyMobil nicht nach. Zum einen ist das BonnyMobil ja nun nicht mehr das Jüngste. Zusammen bringt das Team BonnyMobil schließlich insgesamt fast 86 Lebensjahre zusammen und zum anderen ist das zweibeinige Teammitglied ja auch nicht ganz dicht!

Selbst wenn das Team BonnyMobil nass wird und Sturmgepeischt ist, geht doch nichts über lecker Essen. So haben wir mal wieder den Omnia aktiviert und lecker Toastpizza gezaubert. Mein Omnia Backofen ist echt genial.

Die weitere Nacht lief eher unruhig. Obwohl wir ja zwischen Super – Trooper – Wohnmobilen eingekeilt waren, schüttelte uns der Sturm heftig durch. Umfallen konnten wir allerdings nicht, so eng wie wir standen. Der Regen prasselte heftig. Der Vorteil war, das wir uns die Waschanlage sparen konnten. Das BonnyMobil bekam eine kostenlose Reinigung. Das Meer, das gerade mal 300 M entfernt war, hörte sich extem wild und laut an. Somit war an Schlafen nicht mehr zu denken.

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