5.Tag in der Schlangenbucht – Ärger im Paradies und spannende Bekanntschaften am Lagerfeuer

27. Dezember 2019

Die Feiertage sind vorbei…. Langsam muss das Team BonnyMobil überlegen, wie es weitergeht. Mrs. Porta Potta hat einen Aufnahmestop angekündigt und Sylvester rückt näher. Das heißt, wir werden hier spätestens Morgen unseren Plunder einpacken und weiter ziehen.

Das zweibeinige Teammitglied muss auch langsam wieder mal in bewohntes Gebiet, und ein bisschen Geld verdienen. Eine Woche sind wir nun hier. Viele meiner Klienten konnten mich aus nicht erreichen. Das macht mir ein bisschen schlechtes Gewissen und auch die Urlaubskasse fängt an, unruhig zu werden. Wobei ich hier in der Schlangenbucht wirklich entspannt bin.

Meine schwedisch – lappländische Camperschwester hingegen eher nicht. Sie ist traurig und auch ein bisschen sauer. Der Grund hierfür liegt schon einige Tage zurück. Das vierbeinige Teammitglied des lappländischen Dreamteams hat sich am 1. Weihnachtstag mit einem kleinen österreichischen Hündchen angelegt, und diesem ein blaues Auge verpasst. Der Grund dafür… die Mini – Österreicherin hat sich zu nahe ins Schwedische Hoheitsgebiet gewagt und dazu auch noch die deutsche Freundin – Bonny – beschnüffelt. Das hat der Macho – Schwede augenblicklich unterbunden. Es ist nichts weiter passiert, außer dem erwähnten blauen Auge und einem österreichischen Herrchen mit Nervenzusammenbruch.

Nun hat das österreichische Herrchen – ohne böse Absicht – allerdings jedem Neuankömmling seine Geschichte erzählt, und die Zuhörer haben verstanden, das der Macho – Schwede Mittrande lebensgefährlich ist, und das man ihn unter keinen Umständen in der Nähe irgendwelcher Zwei – oder Vierbeiner kommen lassen darf. Was überhaupt nicht so ist. Mittrande ist ein ganz braver und lieber Hund, der eben auf seine Hundehütte, seine neue deutsche Freundin und auf seinen Dosenöffner aufpasst.

Leider machen sich die Neuankömmlinge kein eigenes Bild vom Lappländischen Dreamteam, sondern hören auf das, was so erzählt wird. Für Mittrande heißt das Stubenarrest, da er nun ständig weggetreten wird, wenn er auch nur in Trittnähe eines anderen Zwei – oder Vierbeiners kommt. Der kleine Kerl weiß überhaupt nicht, was los ist. Er hat doch nur seinen Job gemacht und nun wird er noch Tage später dafür bestraft.

Das Frauchen des armen Hunde – Machos hat beschlossen, das sie sich von dem Österreicher fernhalten wird. Wo er ist, will sie nicht sein. Das Team BonnyMobil versteht das voll und ganz. Und zum Glück ist Spanien ja auch so groß, das man sich nicht begegnen muss, wenn man das nicht möchte.

Das Österreichische Team hat dann auch heute die Schlangenbucht verlassen und nun ist wieder Ruhe im Paradies.

Neue Menschen sind gekommen und auch unsere liebe Kuchendame Roswitha hat uns heute samt Wohnmobil und Göttergatte besucht. Dabei hat sie das zweibeinige Teammitglied vom Team BonnyMobil auch direkt sehr glücklich gemacht. Denn neben leckeren selbstgebackenen Apfelkräbbelchen, Orangen und einer deutschen Zeitung hatte sie auch 15 l Wasser im Gepäck. Roswitha ist echt genial. Das Team BonnyMobil ist richtig glücklich, so einen lieben Menschen kennen gelernt zu haben So konnte das zweibeinige Teammitglied endlich mal ihre selbstgebastelte Außendusche in Betrieb nehmen. Ein Hulahuppreifen, 2 Duschvorhänge und einen Wassersack mit Duschkopf… mehr braucht es nicht. So der Plan. Im Wald, mit Bäumen auch kein Problem. Duschsack an einen hohen Baum, Hullahuppreifen darüber und schon ist eine Dusche fertig. In steppenähnlicher Landschaft sieht das aber schon wieder ganz anders aus. Aber mit Hilfe von Fritz, unserem Nachbarn und Weltenbummler, sowie 3 Fleischerhaken funktionierte die Dusche mit kleinen Schwierigkeiten aber auch. Gut, das System ist noch nicht ausgereift, und Patent würde ich darauf auch noch nicht anmelden, aber das zweibeinige Teammitglied ist dank dieses Systems wieder von Kopf bis Fuß sauber und wohlriechend.

So konnten Bonny´s Frauchen sich dann auch am Abend und ohne 200 M Abstand zu halten um Geruchsbelästigung zu vermeiden, mit ans Lagerfeuer setzen und tolle Gespräche mit netten Menschen führen. Dazu gab es dann auch noch köstlichen, heißen Alkoholfreien Kinderpunsch.

Wieder ging ein richtig schöner Tag zu Ende und das Team BonnyMobil möchte mit niemanden tauschen.

Eine Meinung zu “5.Tag in der Schlangenbucht – Ärger im Paradies und spannende Bekanntschaften am Lagerfeuer

  1. Hallo Judith
    Ich habe nie erzählt, das Mitrande für Menschen gefährlich ist. Und von Lebensgefahr habe ich überhaupt nichts gesagt, auch nicht für Vierbeiner. Sondern dass das Deutsche Paar mit dem Russisch Toy aufpassen sollen, damit nicht ihm das selbe wie Xena passiert und ihn zur Sicherheit hochnehmen sollen.
    Das Frauchen vom Russisch Toy nahm ihn auch hoch als Mitrande auf ihn zulief. Aber was machte Mitrande?
    Genau das, was du mir leider hier Unterstellst, er hüpfte das Frauchen an, in Richtung hochgehobenem Hund ohne aber zu Knurren oder ähnliches und kurz darauf mich ebenso.
    Um Klarzustellen: Ich habe die Schlangenbucht nicht wegen Mitrande verlassen, sondern weil mein Schwarzwassertrolley schon bis zum Stehkragen voll war und ich auch, was ich jetzt weiss, nur mehr 5 Liter Wasser im Tank hatte. Ich dachte ich hätte noch mehr an Board. Ergo wenn das Klogehen nicht mehr möglich ist, fährst du und jeder andere auch zum Entsorgen weg.
    Fand dann ca. 7Km entfernt einen Stellplatz mit V/E an dem ich nun über Silvester bleibe, da laut vielen Campern hier, zu Silvester nicht geschossen wird. Und du weißt selbst, daß man in der Schlangenbucht irgendwelche Knallerei hört. Das machte Xena auch nervös, da sie nicht Schusssicher ist.
    Für das wegtreten ist immer derjenige Verantwortlich, der es macht. Es kann mit mir und Xena zusammenhängen und auch nicht.

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