Von Estepona nach Gibraltar

18. März 2019

Obwohl es dem Team BonnyMobil hier am Strand in Estepona richtig gut gefällt, lockt uns der in Sichtweite liegende Felsen von Gibraltar. Darum geht es heute weiter. So weit sind wir ja gar nicht entfernt. Gerade mal 54 km liegen vor uns.

Aus den verschiedenen Camper – Facebook – Gruppen haben wir einige gute Tipps bekommen, wo wir in der Nähe der Grenze, noch auf spanischen Boden, stehen können. Dieses mal leider nicht kostenlos. Es gibt einen Platz, der zwar keinen Service bietet, aber direkt am Meer ist und gerade mal 500 Meter von der Grenze zu Gibraltar entfernt, Diesen werden wir ansteuern.

Unser Gute – Nacht – Platz, der natürlich auch auf unserer Lieblings App park4night zu finden ist, liegt direkt am Sportplatz in La Linea de Concepción. Hier ist einer der Hauptumschlagplätze für Haschisch aus Afrika. Jede Nacht kann man Schnellbote beobachten, die die heiße Ware an Land bringen.

Für das Team BonnyMobil ist allerdings eine andere Ware viel interessanter. Schmuggeln brauchen wir nicht. Wir können ganz legal nach Gibraltar, welches ja Britisches Hoheitsgebiet ist, laufen und günstige Zigaretten kaufen.

Da wir ja extra früh in La Linea de Concepción angekommen sind, machen wir uns auch gleich auf den Weg. Das zweibeinige Teammitglied freut sich besonders auf Gibraltar und das englische Flair, welches uns dort erwartet.

Faszinierend ist schon kurz nach der Grenze der Spaziergang über das Rollfeld des internationalen Flughafens von Gibraltar. Es gibt kein anderes Land auf dieser Welt, in dem ein so großer Flughafen ein vierspurige Straße kreuzt. Das Team BonnyMobil konnte sich das Schauspiel eines landenden Jets aus nächster Nähe anschauen. Wir mussten an der Speere einige Minuten warten, bis wir dann die Straße, die gleichzeitig Rollfeld ist, überqueren durften.

Der Weg zur Main Street, die berühmte Einkaufsstraße von Gibraltar war schnell gefunden. Für das Team BonnyMobil gab es aber erst einmal ein bisschen Wasser und einen Kaffee in einem der zahlreichen Bistros. Wir suchten uns gemütliches Cafe an dem schön gestalteten Platz, der den Eingang zur Main Street markiert. Hier dürfen keine Autos fahren. Viele Einheimische und Touristen tummeln sich hier. Gesprochen wird hauptsächlich Englisch und Spanisch.

Das Team BonnyMobil fühlt sich hier ausgesprochen wohl. Die Atmosphäre ist toll und die Menschen hier sind ausgesprochen freundlich.

Leider können wir nicht so viel shoppen, da wir uns ja einen Sparkurs aufgezwungen haben, um die Verluste der letzten Wochen wieder einzuholen. Normalerweise kann ich ganz gut an Shops vorbei gehen. Aber hier fällt mir das wirklich schwer. Ein indischer Laden hat es mir angetan. Am liebsten würde ich hier einkaufen, als gäbe es kein Morgen mehr. Aber das geht nicht. Wir sind hier um Zigaretten zu kaufen und das war es.

Trotzdem genießt das Team BonyMobil diesen Tag sehr. Wir fühlen uns wohl und werden auch morgen noch einmal über die Grenze gehen. Es ist dieses englische Flair, das mir hier so gut gefällt. Englische Busse, englische Polizei und viele schöne Geschäfte, in denen man wirklich günstig einkaufen kann.

Leider muss ich ein bisschen Rücksicht auf mein Hundemädchen nehmen. Sie hat ja noch immer die Pfötchen kaputt und ich möchte nicht, das es wieder anfängt zu bluten. Darum gibt es auch öfter mal ein kleine Pause auf einer der vielen Bänke, die hier überall stehen. Und langsam wird es auch wieder Zeit um zurück nach Spanien und zum BonnyMobil zu laufen. Es war ein wunderschöner Tag und das Team BonnyMobil freut sich auf Morgen, wenn wir einen zweiten Ausflug ins vereinigte Königreich England unternehmen.

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