Wieder in Spanien und mysteriöse Dinge in Frankreich

Wieder in Spanien und mysteriöse Dinge in Frankreich

  1. Tag der Reise nach Spanien – Peralada

Ja, wir sind in Spanien! Heute um 12:25 haben wir die Grenze passiert!

Das Wochenende in Leucate war wie erwartet sehr schön und entspannt. Gestern Abend haben wir noch bis mitten in der Nacht mit Freunden zusammen gesessen und den guten Rotwein getrunken. Solche Abende liebe ich!

Zuerst hatte ich die Idee, noch einen Tag in Leucate zu verbringen, aber ein mysteriöses Ereignis hat mich dann doch gezwungen, die Weiterreise anzutreten.

Gestern wollte ich eigentlich Duschen. Der Platz dafür war ideal. Keine Menschen um mich herum, Warm und ein bisschen Wind…. Perfekt dafür. Die Vorbereitungen für die abendliche Dusche traf ich schon am Vormittag. Wasserkanister in die Sonne, Akku für die Dusche laden. Alles gut.

Da wir den Sundowner – Rotwein schon ein bisschen früher gestartet haben, und ich mich in so netter Gesellschaft befand habe ich die Dusche schlicht und einfach vergessen. Die Duschaktion wollte ich einfach auf heute Vormittag verlegen. Den Wasserkanister habe ein wenig an die Seite gestellt und alles gut.

In der Nacht habe ich wie erwartet wunderbar geschlafen. Heute morgen war mein erster Gedanke…..ok…. der Zweite Gedanke….. der erste ist ja immer KAFFEE! …. Duschen! Aber mysteriöser weise waren die 20 l Wasser spurlos verschwunden. Der Kanister war nicht nur leer, sondern knochentrocken. Der Deckel war fest verschraubt und das Ventil geschlossen… Zudem war niemand in der Nacht am BonnyMobil. Da reagiert Bonny nämlich ganz empfindlich. Magische Kräfte.. Zauberei. Ich kann mir wirklich nicht erklären, wie das Wasser den Kanister verlassen konnte.

Da ich leider nun nicht duschen konnte und meine Wasservorräte nun auch sehr begrenzt waren, habe ich dann doch beschlossen weiter zu fahren. Hinzu kam, das Mrs. Porta Potti um Aufmerksamkeit bat und kurz vor dem Aufnahmestopp war.

Das Ziel war Peralada. Aber vorher auf jeden Fall noch in Frankreich volltanken… bei der Anreise nach Leucate kostete der Diesel 1,60 Da wollte ich auf jeden Fall noch mal zuschlagen. Erste Tankstelle…. 1,74 …. das geht besser dachte ich…. So ging es Tankstelle für Tankstelle…. bis… ja bis wir plötzlich in Spanien waren und die Tafel an der Tankstelle 2,09 anzeigte. Nach kurzfristiger Schnappatmung und das Gefühl mir selber in den Popo beißen zu wollen, habe ich diese Preise dann einfach ignoriert und bin weiter gefahren. Später habe ich dann recherchiert und festgestellt, das der 20 Cent Tankrabatt in Spanien noch bis Ende des Jahres verlängert wurde… Puhh….Steinchen vom Herz gerutscht…

Peralada kannte ich schon von meiner ersten Spanienreise 2018. Das kleine, mittelalterliche Dorf und ein wunderschönes altes Schloss haben mich schon damals völlig fasziniert und in den Bann gezogen.

Damals gab es auch schon einen kostenlosen, kommunalen Stellplatz. Allerdings für 2 Wohnmobile.

Im letzten Jahr wurde dieser ausgebaut und bietet nun Platz für 20 Camper. Das Dorf ist noch genauso, wie es früher war, allerdings hat Peralada für mich an Charme verloren. Schade eigentlich.

Nichts desto trotz sind wir aber trotzdem geblieben und stehen nun hier eingekeilt zwischen Campern aus Frankreich, Deutschland und Spanien. Schön ist anders, aber für eine Nacht geht’s.

Bei einem Besuch des Dorfes und des Schlosses kam aber trotzdem wieder das Gefühl hoch, das mich schon 2018 befallen hatte. Einfach wunderschön, dieses Peralada. Natürlich gab es dann hier im Dorf auch den ersten Cafe con Leche. Das musste auf jeden Fall sein. Ich erinnere mich, das ich im gleichen Cafe auch 2018 meinen ersten Cafe con Leche auf spanischem Boden getrunken habe. Da habe ich allerdings 1,10 € für meinen Cafe bezahlt, heute 1,80 € Ja, die Zeiten haben sich geändert.

Peralada ist eine katalanische Gemeinde und gehört zur Provinz Girona. Das keine Dorf hat 1850

Einwohner und liegt im Nordosten Spaniens. Das Castell de Peralada wurde im 14. Jahrhundert gebaut und beherbergt heute ein Casino.

Berühmt ist Peralada auch für seinen Sekt und seinen Wein. Auch in Deutschland habe ich schon Sekt aus Peralada gekauft. Da ich aber vermute, das auch hier die Preise extrem angezogen haben, werde ich dieses Vergnügen diesmal auslassen.

Morgen geht’s nun aber wirklich endgültig ans Meer. Ich habe zwar erfahren, das fast alle Strandparkplätze mit Höhenbegrenzung vor Campern geschützt sind, aber wir werden schon ein kleines, nettes Plätzchen finden. Vielleicht gibt es ja auch irgendwo eine Stranddusche, die wir nutzen können, aber wenn wir wieder Wasser haben, sind wir ja selber gut ausgerüstet. Heute gab es wie jeden Abend noch mal Grundpflege am Waschbecken….. Morgen wird aber geduscht!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

%d Bloggern gefällt das: