Von Gibraltar nach Tarifa – Playa de Los Lances

20. März 2019

Heute geht es dort hin, wo die coolen Kids spielen. Wir verlassen das brave Mittelmeer und fahren Richtung wilder Atlantikküste. Darauf habe ich mich sehr gefreut. Den Atlantik kenne ich noch nicht und so bin ich gespannt, ob meine Erwartungen erfüllt werden.

Unser erstes Ziel ist Tarifa, die am südlichsten gelegene Stadt auf dem Europäischen Festland. Von hier bis nach Afrika sind es gerade mal 14 km. Nirgendwo liegt Afrika näher. Täglich setzen Hochgeschwindigkeitsfähren von Tarifa nach Tanga über. Ich habe schon überlegt, ob ich mein BonnyMobil ein paar Stunden alleine lasse und einfach mal nach Afrika übersetze. Aber da ich nicht weiß, ob Bonny bestimmte Einreisebedienungen erfüllen muss, lassen wir das mal lieber. Auch weiß ich nicht, was so ein Trip kostet und ob es wirklich sinnvoll ist, das BonnyMobil alleine zu lassen, kann ich auch nicht sagen. Vielleicht setzen wir das auf die Agenda 2020. Mit ein bisschen Vorbereitung ist es bestimmt machbar.

Tarifa ist der Hotspot für Kite – und Windsurfer. Hier finden sich Surfschulen ohne Ende und ebenso Surfer jeder Altersgruppe. Das zweibeinige Teammitglied hätte schon Bock, das einmal auszuprobieren. Leider scheitert es mal wieder am lieben Geld. Schade! Wobei ein Surfanzug am Atlantik schon Sinn macht. Da ich auf jeden Fall hier schwimmen will, wäre so ein Ding gar nicht so unpraktisch. Mir wurde aus sicherer Quelle zugetragen, das der Atlantik um diese Jahreszeit saukalt ist!

Bevor wir uns einen schicken Gute – Nacht – Platz suchen, werden wir aber erst einmal ein bisschen shoppen gehen. Wir brauchen dringend Wasser und auch das eine oder andere Leckerchen fehlt für Mensch und Hund. Wie überall ist an jeder Ecke Lidl oder Aldi. So ist es kein Problem, die Vorratsecke wieder zu füllen. Viel brauche ich nicht. Zum einen hab ich keine Kühlung und großen Appetit habe ich unterwegs auch nicht. Das freut den Geldbeutel und vor allem auch meine Waage. Oliven. Käse, Gemüse, Obst …. das reicht schon. Salat und ein gutes Olivenöl, ab und zu mal ein Ei. Und natürlich hin und wieder etwas Süßes. Solange ich Kaffee habe, bin ich eh glücklich und zufrieden.

Leider habe ich heute morgen erst zu spät gesehen, das direkt neben unserem alten Schlafplatz ein großer Markt war. Einen Parkplatz zu bekommen, war nicht möglich, da alles ziemlich voll war. So sind wir weiter gefahren.

Unsere Einkaufsrunde ist geglückt und auch die Fahrt durch´s Städtchen hat Spass gemacht. Leider gab es auch hier keinen vernünftigen und sicheren Parkplatz, so das wir uns die Stadt nur vom BonnyMobil aus angesehen haben. War trotzdem schön. Ich fühle mich noch nicht so richtig sicher mit dem BonnyMobil in der Stadt. Nicht das Fahren macht mir Sorgen, sondern das Parken. Einparken ist noch sehr problematisch für mich. Ich gebe mir aber Mühe, um das in den Griff zu bekommen.

Nun wird es Zeit, uns einen richtig Gute – Nacht – Platz zu suchen und ich hab da auch schon was im Auge. Playa de los Lances, ein bisschen von Tarifa.

Das Team BonnyMobil ist begeistert . Hier bleiben wir, hier fühlen wir uns wohl. Von unserem Platz ist das Meer zwar nicht zu sehen, aber wir müssen nur eine Straße überqueren, ein paar Meter laufen und schon liegt einer der genialsten Strände vor uns, die wir bis jetzt auf unserer Reise gesehen haben. Die Atlantikküste erfüllt voll unsere Erwartungen. Hier fühle ich mich extrem Energiegeladen. Ein Wahnsinn!

Das Team BonnyMobil steht auch hier wieder nicht allein. Da hier ein KiteSurf – Hotspot ist, stehen hier einige Van´s und Wohnmobile aus ganz Europa. Aber das Areal ist ziemlich groß, und so verläuft sich es. Wir haben das Gefühl, alleine zu stehen. Auch für Bonny ist gesorgt. Einige Hunde gibt es hier auch. Ein gemütlicher Platz, an dem es sich definitiv gut aushalten lässt.

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