Frauchen lernt nie aus…..

Frauchen lernt nie aus…..

Eine meiner eigenen Regel lautet….das BonnyMobil steht am Wochende…. Gefahren wird von Montag bis Freitag….Samstag und Sonntag stehen wir. Die Gründe dafür habe ich schon in einem anderen Blogbeitrag erläutert.

Heute habe ich diese Regel gebrochen und bin etwa 150 km gefahren. Obwohl es Bonny und mir so gut an unserem kleinen Strand gefallen hat. Aber das Wetter hat nicht mitgespielt.

Unsere „uffpassen – WetterApp“ sagte starken Regen voraus und unterstrich diese Aussage mit Warnstufe gelb. Ok…nur Gelb. Aber am Strand ist gelb das helle Rot.

Starker Regen und im Sand stehen ist keine gute Idee. Also packten wir unsere 7 Sachen und machten uns auf den Weg nach Oliva.

Schon nach einigen Metern machte Frau Google Zicken. Sie wollte dem BonnyMobil einen neuen Look verpassen und mir möglichen, zukünftigen Ärger mit der Solaranlage ersparen. Das gute Mädchen meint, wir sollten unter einer Brücke herfahren, wo selbst ich hätte den Kopf einziehen müssen.

Das habe ich natürlich nicht zugelassen. Wobei..,. das BonnyMobil als Cabrio……

Schon seit einigen Wochen freuen meine Knochen, meine Haut und ich uns auf die heißen Quellen. Aber vor Routenplanung Gehirn einschalten. Es ist Wochenende, das Wetter toll und halb Oliva hatte den gleichen Plan. Einen entspannten Samstag im warmen Wasser.

Als wir hier ankamen, war der kleine Parkplatz und die Umgebung rappelvoll. Keine  Platz für meine alte Transe… Ich wollte es natürlich wieder Mal nicht einsehen und mich in eine Ecke quetschen. Ging aber nicht…. Also wieder zurück zwischen den parkenden Autos.

Uiuiuiui….wer mich kennt, weiß das Rückwärtsfahren nicht gerade meine Stärke ist. Aber watt mutt datt mutt. Ich glaube, das ich mit dem Wasser, welches ich in diesen Momenten ausgeschwitzt habe schon die Hälfte des Pools hier füllen konnte.

Als das Manöver vollbracht war, bräuchte ich einen Plan B und Kaffee…. Also erst Mal weg und einen geeigneten Platz finden, an dem ich Peer, meine Kaffeekochkanne in Betrieb nehmen konnte.

Ja, meine beiden Italienischen Espressokocher, die Alte Fritzi und ihre kleine Schwester müssten diesmal im Heimat-Hafen bleiben. Dafür durfte Peer mit. Ein Perkulator, der echt tollen Kaffee macht.

Ein kleines Plätzchen, um Mal schnell Peer in Aktion zu bringen, war fix gefunden. Wobei „Schnell“ bei Peer eher relativ ist. Um den Kaffee so zu zaubern, wie ich ihn mag, braucht der Gute schon eine halbe Stunde. Aber….wir haben Zeit und sind ja nicht auf der Flucht….zumindest noch nicht….ich weiß ja nicht, was noch so passiert

Schließlich brauchte ich ja auch Zeit, um über einen B Plan nachzudenken. Mehrere Optionen kamen in Frage. 1. Weiter Richtung Águilas….sind ja nur noch knapp 300 Kilometer. Aber….die heißen Quellen…. 2. Einen netten Platz in der Nähe am Strand suchen. Aber…..es ist Wochenende….und gute Freisteher Plätze sind rar….gerade am Samstag. 3. Einfach warten und später noch Mal schauen.

Aber auch hier kam die Lösung von alleine. Ein ziemlich großer Jeep, der auch an den Quellen stand, kam mir plötzlich entgegen…und ich als Mrs. Pfiffig habe natürlich sofort die Gelegenheit ergriffen…. Zurück im Sauseschrittt..,mit 30 kmh …und siehe da…mein Platz war frei.

Ok. Es waren noch immer ziemlich viele Menschen da und an Baden war noch nicht zu denken, da ich Bonny nicht mit geschlossenen Türen und Fenstern im BonnyMobil lassen konnte…. schließlich war es schon mit offenen Türen über 34 Grad im BonnyMobil. Aber irgendwann heute Abend wird meine Chance kommen…wenn alle weg sind, gehört die Quelle mir. Zumindest hoffe ich das!

In einigen Minuten …um 18 Uhr….macht das Chiringuito zu, und dann…..hoffe ich…wird es ruhig werden.

Vielleicht werde ich morgen auch meine Regel brechen und weiter fahren. Ich mag nicht hier stehen, wenn es soooo voll ist. Aber das entscheiden morgen mein Bauchgefühl und ich. Wenn wir fahren, steht morgen Santa Pola auf dem Plan. Und dann ist es nicht mehr weit bis Águilas.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

%d Bloggern gefällt das: