Die erste große Reise Richtung Süden

Jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt….

17.Dezember 2018

Es ist soweit. Endlich…heute geht es los… mein großes Abenteuer startet. Ich weiß nicht wirklich, auf was ich mich da eingelassen habe, aber ich weiß, das ich das will. Natürlich hab ich Angst und natürlich sind da auch die Gedanken, ob das wirklich alles so richtig ist. Andererseits denke ich…. was soll passieren? Ich bin noch immer in Europa, und ich habe diverse Notfallpläne. Eigentlich habe ich wirklich alles durchdacht. Und eigentlich wollte ich dieses Gefühl der Unsicherheit und der Angst gar nicht auf diesen Weg mitnehmen. Aber wie wird man diese Gefühle los? Das werde ich wohl nur auf der Reise erfahren….

Die erste Etappe geht nach Luxemburg. Die Fahrt dahin war relativ unspektakulär. Deutsche Autobahn und dazu noch Regen.. Wasserbillig liegt gleich hinter der Grenze und ist ein Paradies zum Tanken und zum günstig einkaufen. Schön ist es hier nicht gerade, aber ich bleibe ja auch nur einen halben Tag und eine Nacht. Auch der Stellplatz bekommt keinen Preis wegen Schönheit. Er liegt direkt hinter der Tankstelle. Mein Blick geht zwar in die Weinberge, aber auch das ist mitten im Winter kein Anblick, den das Auge erfreut. Aber es gibt Strom und das ist bei diesen Temperaturen schon angebracht.

Bevor wir die erste Nacht im Ausland im BonnyMobil verbringen, geht es noch ein bisschen in das Dorf. Aber auch das ist eher Enttäuschend. Der Regen und die Kälte machen Wasserbillig auch nicht gerade attraktiver. Vielleicht ist aber auch meine Erwartungshaltung einfach nur zu Groß.

In Wasserbillig laufen die beiden Flüsse Sauer und Mosel zusammen. Im Sommer ist es bestimmt ein schöner Ort. Aber im Regen und Kälte ist es besser, zurück zum BonnyMobil zu gehen. Fräulein Fellnase hat auch keine Lust, noch weiter im Regen zu laufen.

Ab ins BonnyMobil, Heizung an, Weinchen auf und eine ruhige Nacht haben. Unsicher fühle ich mich hier nicht. Als ich nach unserem Spaziergang wieder am Stellplatz war, kam gerade noch ein anderes Wohnmobil an. Wir begannen ein Gespräch und ich erzählte von meinen Plänen für die nächsten Tage. Unter anderem erzählte ich ihm, das ich mich in den nächsten Tagen mit einem Schweizer Rollstuhlfahrer treffen werde, der auch alleine unterwegs ist. Witzigerweise wußte der andere Camper, um wen es sich handelt. Sie beide haben sich irgendwo einmal kennengelernt.

Auch eine neue Lernerfahrung. Die Campergemeinde ist zwar riesig, aber man kennt sich. Auch dieses Wissen gibt mir ein wenig Sicherheit mehr. So können Bonny und ich beruhigt schlafen und dem weiteren Weg positiv entgegentreten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.