Vila Nova de la Milfontes am Furnas Beach

9. April 2019

Unsere Nacht hier in Vila Nova de la Milfontes am Furnas Beach war nicht so berauschend. Ab 4 Uhr heute morgen konnte ich einfach nicht mehr schlafen. Aber das ist ok.

Heute hat das Team BonnyMobil mal eine kleine Besichtigungsrunde um unseren Platz gemacht. Es ist schon cool hier. Dem Strand gegenüber liegt der kleine Ort Vila Nova de Milfontes im Park Natural do Sudoeste Alentejanoe Costa Vicentina, einem großen Naturschutzgebiet an der südwestportugisischen Küste.

Direkt vor uns liegt der Fluss Rio Mira, der hier direkt in den Atlantik mündet.

Das kleine Dorf wurde 1486 gegründet und war mit seiner Festung, die direkt an der Flussmündung gebaut wurde, ein sicherer Hafen gegen die Piraten aus Nordafrika.

Auch in unserer Blickrichtung liegt das Cap Sadao mit seinem Leuchtturm aus den Anfängen des 20. Jahrhunderts.

Der Strand, an dem das Team BonnyMobil steht, ist ein Hotspot für Surfanfänger, da die Brandung hier nicht so extrem wie an anderen Stränden ist. Auch Kitesurfer findet man hier.

In den Klippen am Strand haben wir einige Höhlen entdeckt, aber diese zu begehen fehlt uns der Mut, da hier überall Steinschlag droht. Ein paar Meter weiter ist eine kleine Strandbar, aber da wir ja auf Sparkurs fahren, besuchen wie diese natürlich nicht.

Auch hier ist die Landschaft wieder Wild Romantisch. Dünen wechseln sich mit Klippen ab und überall spüren wir die Kraft und Energie des Atlantik.

Das Wetter ist leider immer noch nicht so, wie ich es mir wünschen würde. Aber es soll in den nächsten Tagen auf jeden Fall besser und vor allen Dingen Wärmer werden. Ich würde schon mal wieder sehr gerne schwimmen gehen, aber bei 16 Grad Lufttemperatur ist es mir eindeutig zu kalt.

Leider kommt bei mir immer häufiger der Gedanke, das wir eigentlich nach Hause müssten. Aber noch kann ich mich damit gar nicht anfreunden. Natürlich ist es egal, ob ich ein paar Tage eher oder später wieder in Deutschland bin, allerdings weiß ich auch, das dort einige Probleme auf mich warten, die gelöst werden sollten. Nur möchte ich mich gar nicht da mit beschäftigen, sondern einfach die Zeit hier genießen. Wer weiß denn, ob ich jemals wieder so etwas erleben darf.

Also werden wir die Zeit hier noch genießen und uns über die Dinge freuen, die uns hier erwarten. Meine Melancholie hängt garantiert damit zusammen, das diese Reise sich dem Ende entgegen neigt. Noch habe ich einige Tage Spielraum, aber es macht mich schon traurig, das ich in einigen Wochen wieder in der Villa Chaos sein werde.

Ich will auf jeden Fall nach dem Sommer wieder los. Es gibt doch noch so viel zu sehen und zu erleben. Allerdings muss ich auch meine Reisekasse auffüllen und das bedeutet Sparen ohne Ende.

Aber jetzt bin ich erst einmal hier und möglicherweise trudeln die Hörnchen auch noch hier ein. Das würde mich wirklich sehr freuen.

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